DBSCAN-Clustering

Dichtebasiertes Clustering mit Rauscherkennung. Gruppiert Datenpunkte nach Dichte, erkennt automatisch die Anzahl der Cluster und identifiziert…

Gruppiert Datenpunkte nach Dichte, erkennt automatisch die Anzahl der Cluster und identifiziert Rausch-/Ausreißerpunkte, die keinem Cluster zugehören.

Was ist DBSCAN-Clustering?

DBSCAN gruppiert eng beieinanderliegende Datenpunkte und markiert Punkte in Regionen geringer Dichte als Ausreißer. Im Gegensatz zu K-Means muss die Clusteranzahl nicht vorgegeben werden.

Zwei Parameter: Epsilon (eps) — maximaler Nachbarschaftsabstand, MinSamples — Mindestanzahl Punkte für eine dichte Region. Punkte: Kern-, Rand- oder Rauschpunkte.

DBSCAN ist effektiv bei unterschiedlichen Dichten, nicht-konvexen Formen und signifikantem Rauschen. Bei sehr unterschiedlichen Clusterdichten stößt es an Grenzen.

Formula: Kernpunkt: |N_eps(p)| ≥ minSamples Randpunkt: |N_eps(p)| < minSamples, aber innerhalb von eps eines Kernpunkts Rauschen: weder Kern- noch Randpunkt N_eps(p) = {q : dist(p,q) ≤ eps}

Berechnungsbeispiel

Punkte: (1,1), (1.1,1.2), (0.9,0.8), (5,5), (5.1,5.2), (4.9,4.8), (10,10). eps=1.0, minSamples=2. Cluster 1: 3 Punkte, Cluster 2: 3 Punkte, Rauschen: (10,10).

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Verwandte Normen und Referenzen

Häufig gestellte Fragen

Wie wählt man eps und minSamples?

minSamples: typisch 2 × Dimensionsanzahl. eps: k-nächste-Nachbar-Distanzkurve plotten, 'Knie' wählen.

Wann DBSCAN statt K-Means?

Bei unbekannter Clusteranzahl, unregelmäßigen Formen oder signifikantem Rauschen. K-Means ist schneller für sphärische Cluster.